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11 SEO Tipps für Ihre WordPress Webseite

Sie haben eine WordPress Webseite und möchten mit guten Platzierungen bei Google Reichweite gewinnen? Dann benötigen Sie die Methoden der Suchmaschinenoptimierung (SEO)! Mit WordPress als CMS haben Sie eine gute Grundlage, um Ihre Seite suchmaschinenfreundlich zu gestalten.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die relevantesten SEO Tipps, um Ihre WordPress Website für Google & Co zu optimieren!

1. Installieren Sie ein WordPress SEO Plugin

WordPress verfügt bereits über einige ausgezeichnete integrierte SEO-Funktionen. Aber Sie bringen Ihre Suchmaschinenoptimierung auf das nächste Level, wenn Sie ein SEO-Plugin verwenden. die beiden besten SEO-Plugins (beide DSGVO konform) auf dem Markt sind Yoast SEO und Rank Math.

Yoast SEO ist der altbewährte Klassiker mit besonders einfacher Bedienung. Rank Math hingegen ist noch relativ jung, bietet jedoch dieselben Funktionen wie Yoast SEO. Tatsächlich hat Rank Math sogar noch einige Funktionen in der kostenfreien Version, die Yoast erst in der kostenpflichtigen Variante bietet. Grundlegende Optimierungen sind aber mit beiden Optionen gleichermaßen möglich.

Die Plugins geben Ihnen die Möglichkeit, jede Seite und jeden Beitrag perfekt für die von Ihnen gewählten Suchbegriffe zu optimieren. Sie beinhalten auch Analysen, die auf den neuesten Algorithmus-Updates basieren. Sie können außerdem eine XML-Sitemap generieren und Ihrer Website ein Schema-Markup hinzufügen. Ohne Plugin benötigen Sie unbedingt Programmierkenntnisse, um Ihre Suchmaschinenoptimierung durchzuführen.

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2. Keyword- & Themenrecherchen

Keywords sind Suchbegriffe, die bei Suchmaschinen eingegeben werden. Bei der gezielten Suchmaschinenoptimierung sorgen Sie dafür, dass Sie für die wichtigsten Keywords gefunden werden. Wichtig für Sie sind die Keywords in Ihrem Themenbereich, die große Suchvolumen haben, die also von sehr vielen Menschen gesucht werden.

Vorteile von Keywordrecherchen

Mit Hilfe von Keywordrecherchen entdecken Sie Potentiale, zu denen Sie Content für Ihr WordPress Projekt und Unternehmen erstellen könnten. Die Durchführung von Keyword Recherchen bringt folgende Vorteile mit sich:

  • Erstellen von Inhalten, nach denen Ihre Besucher tatsächlich suchen
  • Sie entwickeln ein besseres Verständnis dafür, was Ihr Markt/Branche benötigt
  • Sie ermöglichen mehr Relevanz, Rankings, Besucher auf Ihrer WordPress Webseite

Es gibt eine Vielzahl von Tools, die Ihnen bei der Stichwortrecherche helfen. Zu den wichtigsten Tools gehören der Google Keyword Planner, aber auch einfache Web-Tools wie zum Beispiel Keywordtool.io.

Keyword-Recherche Schritt für Schritt

  1. Erstellen Sie eine Liste von Suchbegriffen (Seed Keywords) zu Ihrem Thema
  2. Geben Sie diese in ein Keyword-Recherche-Tool ein, um weitere themenverwandte Keywords zu finden
  3. Recherchieren Sie Konkurrenten und rufen Sie beispielsweise mit dem Sistrix Webtool deren Keywordset mit Rankings ab um Ihr Keywordset zu vervollständigen
  4. Rufen Sie mit dem Keyword Planner Suchvolumen ab, um die relevantesten Keywords zu identifizieren
  5. Bilden Sie Gruppen (Cluster) aus ähnlichen Keywords für die Verarbeitung auf Ihrer Website

Eine Keyword-Recherche ist keine rein technische Angelegenheit, sondern fördert stets auch relevante Themen zu Tage, die auf den entsprechenden Seiten angesprochen werden sollten. Es lohnt sich also unbedingt, hier am Anfang etwas mehr Zeit zu investieren und sehr kleinteilig vorzugehen.

3. Aktivieren der Suchmaschinen Indexierung

Was viele nicht wissen oder erst später herausfinden: In WordPress gibt es eine eingebaute Option, die Ihre Website vor den Suchmaschinen verbirgt. Um zu sehen, ob diese Einstellung aktiviert ist, navigieren Sie zu Einstellungen >> Lesen und dort zum letzten Punkt „Sichtbarkeit für Suchmaschinen“ – hier darf kein Haken im Kästchen sein!

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4. Permalink-Struktur anpassen

Wenn Sie WordPress zum ersten Mal installieren, werden die Beiträge und Seiten Ihrer Website eine seltsame Standard-URL-Struktur in WordPress haben. Diese Standardstruktur ist nicht gut für Ihre SEO.

Die suchmaschinenfreundliche URL-Permalink-Struktur ist die Einstellung des Beitragsnamens oder Seitennamens. Wenn Sie zu dieser Einstellung wechseln, können Sie Ihren Blog-Post oder Seitentitel und sogar ein Schlüsselwort in Ihre URL aufnehmen. Um diese Einstellung zu ändern, navigieren Sie zu Einstellungen >> Permalinks.

Der suchmaschinenfreundliche URL/URL-Slug besteht ausschließlich aus Kleinbuchstaben. Wörter werden per Bindestrich getrennt, nicht per Unterstrich. Sonderzeichen wie beispielsweise Umlaute werden umgebrochen (z.B. „ä“ = „ae“).

5. Hinzufügen Ihrer Website zur Google Search Console (GSC)

Die Google Search Console ist fürs SEO besonders relevant, da Sie hier die Daten der organischen (unbezahlten) Google Suche direkt aufbereitet bekommen. Laut Google bringt es sogar einen kleinen Ranking Vorteil mit sich, wenn Sie Ihre Website hier registrieren. Denn Sie zeigen Google damit, dass Sie um die Entwicklung Ihrer Webseite bei Google bemüht sind.

6. Eine Sitemap bei Google (GSC) einreichen

XML Sitemaps werden von den Suchmaschinen verwendet, um Ihre Website besser zu erfassen (crawlen). Obwohl Suchmaschinen Ihre Website auch ohne Sitemap besuchen und erfassen, können Sie durch die Erstellung einer Sitemap die relevantesten Seiten direkt an Google übergeben. Das sind Seiten, die der Googlebot unbedingt crawlen sollte.

Haben Sie, beispielsweise vollautomatisch mit Yoast SEO oder Rank Math, eine XML Sitemap erstellt und auf Ihren Webserver geladen (im Rootverzeichnis, also www.domain.de/sitemap.xml), tragen Sie diese in der Google Search Console (Punkt „Sitemaps“) ein. Zudem können Sie in der robots.txt folgenden Eintrag hinzufügen: „ihredomain.de/sitemap.xml“, um für alle anderen Suchmaschinen neben Google den Hinweis auf die Sitemap zu geben.

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7. Hochwertigen Content erstellen

Google liebt qualitativ hochwertige Inhalte – „Content is King!“. Werfen Sie einen Blick auf die Top-10 Ergebnisse für ein relevantes Keyword in Ihrem Themenbereich und analysieren Sie die ersten 10 Suchergebnisse (ohne die bezahlten Werbeergebnisse).

Stellen Sie sich die Frage: Ist die Suchintention, die hier widergespiegelt wird, mit möglichen Inhalten auf Ihrem Projekt zu erfüllen? Wenn ja, möchten Sie mit der entsprechenden Seite zum entsprechenden Suchbegriff gefunden werden.

Beispiel: Sie verkaufen Waschmaschinen und finden zu einem bestimmten Suchbegriff nur Ergebnisse, die einen informativen Inhalt haben. Um zu diesem Suchbegriff zu ranken, müssten Sie also ebenfalls Informationen anbieten. Reine Verkaufsseiten können nur zu Begriffen ranken, hinter denen eine Kaufabsicht steckt.

Grundsätzlich orientieren Sie sich an den Top Seiten, die zur Suchintention passen. Möchten Sie informelle Texte schreiben, sehen Sie sich die Wettbewerber an, die bereits ähnliche Inhalte geschrieben haben. Für das Erstellen eines Textes zum gleichen Thema, sollte Ihr Content gegenüber den Wettbewerbern:

  • …fokussierter, umfassender und besser aufbereitet sein (Qualität)
  • … einen höheren Mehrwert für Ihre Leser aufweisen (Mehrwert)
  • … möglichst auch Informationen oder Darstellungen enthalten, die Leser nur bei Ihnen finden können (Alleinstellungsmerkmal)

Wenn Sie es schaffen, entsprechenden Content zu kreieren, haben Sie gute Chancen die Rankings zu erobern und sich einen Platz an der Spitze zu sichern.

8. Optimieren Sie Ihre Meta Daten

Metadaten sind elementar für die Suchmaschinenoptimierung und sollten niemals vernachlässigt werden.

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So kann ein attraktives Snippet aussehen.

Page Title

Ihr title-Tag ist Ihr wichtigstes Überschriften-Tag. Es teilt Google grundlegend mit, worum es auf Ihrer Seite geht. Und es beeinflusst maßgeblich, ob sich die Leser zu Ihrer Website durchklicken werden. Grundsätzlich sollten Sie deshalb unter Verwendung Ihres Hauptkeywords den Inhalt der Seite kurz beschreiben.

Der „Page Title“ wird von Google (meist unverändert) als Teil des URL-basierten Suchergebnisses (Snippet) übernommen. Die “Snippets” sind die Darstellungen der Suchergebnisse von Google und anderen Suchmaschinen.

Beachten Sie folgende Kriterien für Page Titles:

  • Fügen Sie Ihr Keyword so früh wie möglich in den Titel ein
  • Erstellen Sie ein Titel-Tag zwischen maximal 60 und 70 Zeichen
  • Erstellen Sie einen attraktiven Titel, der die Leute zum Klicken animiert

Die Verwendung von abenteuerlichen Sonderzeichen im Page Title kann dazu führen, dass Google in den Snippets einen anderen Page Title anzeigt.

Meta Description

Die Meta Description ist die meist zweizeilige Beschreibung des Suchergebnisses (Snippet). Hier sollen Inhalte konkret angedeutet werden, um dem Nutzer zum Klick zu animieren.

Die Meta Description ist kein direkter Rankingfaktor, aber sie wird dazu beitragen, die Klickrate (CTR) Ihrer WordPress Webseite zu verbessern. Eine gut geschriebene und neugierig machende Metabeschreibung bringt Suchende dazu auf Ihren Beitrag zu klicken, statt auf eines der anderen Suchergebnisse.

Schreiben Sie Ihre Meta Description in maximal 150 bis 160 Zeichen, damit Sie von Google nicht abgeschnitten wird.

9. Optimieren Sie Ihre Überschriften

Die Überschriften (Header Tags) stellen die einzelnen Kapitel/Abschnitte Ihres Textes dar. Stellen Sie sich die Überschriftenstruktur vor wie die Gliederung einer Website. Dementsprechend gelten folgende Regeln:

  • Jede Seite sollte daher mindestens und maximal eine H1-Hauptüberschrift besitzen.
  • Alle weiteren Überschriften bauen semantisch-hierarchisch darauf auf. Auf H1 folgt eine oder mehrere H2, die jeweils eine oder mehrere H3 unter sich haben können und so weiter.
  • Vermeiden Sie Auslassungen: Auf eine H2 kann eine weitere H2 folgen oder eine H3 aber keine H4!

Es gibt Überschriften, die per se keine Überschriften im eigentlichen Sinne darstellen, jedoch optisch wie eine aussehen sollen. Zum Beispiel ein “Inhaltsverzeichnis” oder ein “Weitere Angebote”. Diese sollten für Suchmaschinen nicht als H-Überschrift ausgezeichnet werden, da sie keine inhaltliche Relevanz für das Thema der Seite haben. Es spricht allerdings nichts dagegen, die Überschriften nach außen hin genauso aussehen zu lassen, wie andere H-Überschriften.

10. Structured Data einbinden

Wenn Sie noch nie von Schema.org, Schema-Markup oder Strukturierten Daten gehört haben hier eine kurze Erklärung. Es handelt sich dabei um einen zusätzlichen Code im Quelltext Ihrer WordPress Webseite. Dieser hilft Suchmaschinen dabei, Ihre Daten besser für die Suchenden aufzubereiten.

Durch die Implementierung von Schema-Markup können Sie Ihren Suchmaschineneinträgen zu einem attraktiveren Erscheinungsbild verhelfen. Bei bekanntes Beispiel ist die Darstellung von Bewertungssternen in den Suchergebnissen. Dies kann zu einer verbesserten Klickrate und so zu mehr Besuchern für Ihre Website führen.

Rank Math bietet Ihnen in der Free-Version bereits die gängigen Schemata als vorausgefüllte Vorlage an, auch im Yoast SEO Plugin gibt es grundlegende Möglichkeiten im Bereich Structured Data.

11. SSL Zertifikat

Die Verwendung von HTTPS ist ein Rankingfaktor bei Google und für User ein Signal, dass Ihnen der Datenschutz wichtig ist. Um Ihre WordPress-Website auf HTTPS umzustellen, setzen Sie sich mit einer speziellen Zertifizierungsstelle oder Ihrem WordPress Webhoster in Verbindung. Die meisten Hoster bieten bereits ein im Paketumfang enthaltenes SSL Zertifikat an.

Ist das SSL Zertifikat installiert und aktiv, müssen Sie über die .htaccess Datei, Hosting-Einstellungen oder spezielle Plugins gewährleisten, dass jeder Aufruf Ihrer Domain auf eine https-URL-Variante weitergeleitet wird. Darüber hinaus stellen Sie alle intern verwendeten Links ebenfalls auf das https-URL-Format um, sofern das nicht von Anfang an so gemacht wurde.

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So sieht es aus, wenn der Browser ein sicheres Zertifikat erkennt.

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